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Internationales Literaturfestival Berlin

"Europe Now" beim 12. internationalen literaturfestival berlin

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"Das Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns", sagte schon Franz Kafka. Und nicht nur deshalb freuen wir uns ganz doll, dass immer wieder im September das internationale lIteraturfestival berlin stattfindet. Vom 4. Bis 16. September sorgen Literatursuperstars wie Isabell Allende oder Herta Müller, aber auch Newcomer sowie ganz normale Berliner Bücherfreunde für ein vielseitiges Programm rund um das geschriebene Wort.

Der Fokus des diesjährigen ilb liegt auf Europa – unter dem Motto Europe Now soll ein literarischer Rettungsschirm für Europa gespannt werden - wie das genau aussehen wird, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Highlights sind, neben der Eröffnungsrede des chinesischen Exilautors Liao Yiwu, die lange Nacht der Māori-Kultur, „Literatur hinter Gittern“ in der JVA Tegel sowie die Aktion „Berlin liest“ am 4. September um 17.00 Uhr an vielen Orten in ganz Berlin. Wir werden in einige Veranstaltungen reinschauen und berichten, was sich so tut in der internationalen Literaturszene.

12. ilb – 12. internationales literaturfestival berlin Karten beim Ticket Office im Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24 Kassenöffnungszeiten Montag – Samstag von 14.00 bis 18.00

www.literaturfestival.com

ILB: Moskau - Bukarest - Budapest: Schriftsteller erzählen ihre Heimatstädte

von Stefano Lippiello

"Stadtwelt - Weltstadt" - so lautete das Motto einer Reihe des ILB (internationales literaturfestival Berlin) 2010, in deren Rahmen die russische Journalistin Natalja Kljutscharjowa (Endstation Russland), der rumänische Schriftsteller Filip Florian (Kleine Finger) und der ungarische Schriftsteller György Dalos (Der Vorhang geht auf. Das Ende der Diktaturen in Osteuropa; Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2010) literarisch durch Moskau, Bukarest und Budapest führten. Moderator der Veranstaltungen war Omar Akbar, der ursprünglich aus Kabul stammt. Der seit 1960 in Deutschland lebende Urbanist machte sich hervorragend als Fremdenführer. Akbars bot eine leidenschaftliche und kompetente Reise durch die Geschichte, Kultur, Politik und Topographie der ausgewählten Städte.

Begonnen hatte die Reise zunächst im kleinen und gemütlichen Konferenzraum 2 im Haus der Kulturen der Welt. Dort berichteten die 3 Reisegefährten, Kljutscharjowa, Florian und Dalos, über die Entwicklung ihrer Städte während des letzten Jahrhunderts, die sich in insgesamt in drei Hauptperioden staffeln lasse: eine vor dem Krieg, eine unter dem Kommunismus und die letzte nach dem Mauerfall. Jede dieser Epochen hat ihre eigene Atmosphäre, Literatur und Architektur hervorgebracht.

Besonders in Bukarest und Budapest sei die Stimmung vom Ende der 18. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg kosmopolitisch und durch eine starke Multikulturalität ausgezeichnet gewesen, so die Autoren. In dieser Zeit sei Bukarest dank inniger Beziehungen mit Frankreich zum „Paris des Ostens“ aufgestiegen, während Budapest sich am Modell der Stadt Wien orientierte. Im Vergleich - so György Dalos ein wenig trotzig - spiele die Donau, die seine Heimatstadt in die zwei Teile Buda und Pest trennt, jedoch in Budapest eine weitaus größere Rolle als in Wien.

Nach dem Krieg ändern sich die Perzeptionen der osteuropäischen Städte, nicht nur aufgrund der zahlreichen, noch klaffenden Wunden, sondern auch wegen des schrumpfenden Kosmopolitismus. Die kommunistische Zeit bringt eine neue Konzeption der Architektur und des Städtebaus mit sich, die auch hier in Berlin eine große Rolle spielt.

In dieser Zeit erfahren die osteuropäischen Städte einerseits eine beträchtliche Erweiterung, anderseits auch weitere Zerstörungen - wie der rumänische Schriftteller Filip Florian erläutert - die mit dem Sturz des Regimes nicht etwa endeten, sondern wegen tobender Spekulationen bis zum heutigen Tage andauern.

Aktuell versucht man in Bukarest und Budapest die Stimmung und den Charme von ‚damals‘ wieder in den Vordergrund zu rücken. Allerdings, so Florian und Dalos, ziehe diese urbanistische Aufbereitung nur Touristen zu den neu aufpolierten Sehenswürdigkeiten. Das gelte sowohl für das jüdische Viertel in Budapest als auch für das Bukarester Stadtzentrum, die nichts mehr mit der Stimmung ‚von gestern‘ zu tun haben.    

ILB: Jeans müssen abgewetzt sein - das ist Perestroika! Lesung aus "Odessa Transfer" mit Nicoleta Esinencu

Zum Glück hatte ich noch einmal mein Make-up aufgefrischt, denn als ich mich in der Stiftung Brandenburger Tor zur Lesung von „Odessa Transfer“ niederlasse, stelle ich entzückt fest, dass neben mir August Diehl - Deutschlands vielversprechendstes Schauspieltalent und obendrein extrem sexy – sitzt und immer wieder auf die Bühne blickt. Der Grund hierfür sorgte zwar nicht für Freudenjauchzer von meiner Seite, erweist sich aber als recht logisch: die Gattin des Mimen liest an jenem Abend die deutsche Fassung von Nicoleta Esinencus rumänischem Text für „Odessa Transfer“.

Nach dieser kurzen, aber heftigen Ablenkung sorgt Katharina Raabe, Moderatorin und Herausgeberin des Werks mit Informationen über das unbekannte, kleine Land mit seiner komplizierten Geschichte dafür, dass das Augenmerk wieder auf den eigentlich Zweck des Abends gelegt wird: die Literatur und damit ein Sammelband mit Reportagen und Erzählungen über die Schwarzmeerregion.

Die junge Frau, die als Nicoleta Esinencu vorgestellt wird, wirkt etwas verloren und geradezu schüchtern neben der erfahrenen Lektorin, dem kräftigen Übersetzer und der routinierten Schauspielerin und Sprecherin Julia Malik. Sie wird heute aus dem Text, den sie zum Buch beigesteuert hat, lesen. „I hate people“, ist auf ihr T-Shirt gedruckt, und als sie beginnt vorzulesen, ist man zunächst über ihre abrupte Sprechweise und die raue Stimme erstaunt, mit der sie ihre Worte geradezu in Maschinengewehrgeschwindigkeit herauszufeuern scheint. Doch Nicoleta Esinencu, „Frau des Theaters und Internationalistin“, wie sie von Katharina Raabe beschrieben wird, hat schnell die Sympathien des Publikums auf ihrer Seite. Ständig blitzt ihr der Schalk aus den Augen und ihr fast unbeholfenes Lachen steckt sofort an.

Die Autorin erzählt von ihren Kindheitserinnerungen, in denen sie ihre Sommer am schwarzen Meer verbrachte. Im Grunde genommen geht es darum und dasselbe Problem, das auch heute noch immer so viele Jugendliche haben: den Style. Doch wenn heute eher Luxusprobleme an der Tagesordnung sind – ist Marke X noch cool? – war im „Ostblock“ die Frage viel grundlegender: Woher bekomme ich bloß eine echte Jeans? Der große Bruder weiß, was Sache ist und weist die kleine Schwester ein in die Geheimnisse des richtigen Looks ein: „Echte Jeans müssen abgewetzt sein – und das ist Perestroika!“

Nicoleta Esinencus Erinnerungen sind sehr persönlich und beschreiben den Alltag eines jungen Mädchens in Zeiten des politischen Umbruchs. Aus ihrem damaligen Geschichtsunterricht weiß sie allerdings nicht mehr viel: „Die Lehrer sagten am ersten Tag dies, am nächsten Tag das, am dritten Tag ganz was anderes und am vierten Tag wieder das, was sie am ersten Tag gesagt haben.“ Die Schriftstellerin lebt mittlerweile nur noch zeitweise zu Hause in Chisinau, denn „das Leben dort ist mit Kopfschmerzen verbunden.“ Sie pendelt zwischen ihrer Heimatstadt und Paris, momentan hält sie sich einige Zeit mit einem Literaturstipendium in Österreich auf. Sieht sie sich als Moldauerin, Europäerin, Rumänin? Das weiß sie selbst nicht so genau. „Meine Mutter ist Ukrainerin, mehr interessiert mich nicht. Es interessiert mich sehr, in welchem Land ich lebe, aber nicht, welche Nationalität ich habe. Solange diese Diskussion in Moldau nur Hass verursacht, möchte ich mich nicht daran beteiligen.“

Wütend mache sie vieles manchmal: der Radiergummi, mit dem die Geschichte ihres Landes willkürlich verändert wird, die Tatsache, dass plötzlich alle Landsleute „reine Rumänen“ sein wollen, Nationalismus, gegenseitiges Misstrauen und Engstirnigkeit. „Ich schreibe, weil ich wütend bin,“ so die Autorin. Bleibt zu hoffen, dass diese kreative Wut noch eine ganze Weile bestehen bleibt und sich weiterhin in so wichtigen Texte niederschlägt.

Odessa Transfer. Nachrichten vom schwarzen Meer. Hrsg.: Katharina Raabe und Monika Sznajderman Suhrkamp, 2010.

ILB: Authors for Peace

Heute ist der internationale Friedenstag, und das ILB hat sich eine spannende Aktion ausgedacht, um seinen Beitrag zu leisten. In einer 24-stündigen Onlinelesung seit Dienstag 0.00 Uhr soll nicht nur der Guinness-Rekord gebrochen werden, sondern vor allem an diejenigen erinnert werden, für die Frieden leider alles andere als Alltag ist.

Das ganze passiert online, so dass theoretisch jeder auf der ganzen Welt daran teilhaben kann - barrierefreier Zugang natürlich vorausgesetzt.

Mehr Informationen über die teilnehmenden Autoren sowie direkten Online-Zugang gibt es unter

http://www.authorsforpeace.com

ILB: Harald Martenstein und der moderne Beziehungskosmos

Rühl scheint so um die Ende Dreißig, Anfang Vierzig zu sein, ist ledig, bezeichnet sich selbst als „keinen guten Lehrer“, trägt stets Anzug im Schuldienst und versucht sich nebenher als Schriftsteller. Eigentlich ist es sein großes Anliegen, einen Liebesroman zu schreiben, doch dafür fehlt es ihm an innerer Ruhe. Auf einer Klasssenfahrt mit der Unterprima die er unterrichtet, kommt es dann zur Katastrophe, als er sich mit einer Schülerin einlässt, die schon lange für ihn geschwärmt hat. Diese Schülerin wird als „N.“ vorgestellt und als sehr intelligent und gut aussehend beschrieben. Eigentlich eine fatale Situation, doch der Ausgang der ganzen Geschichte wird eher nüchtern geschildert. Während der Direktor das „Missgeschick“ am liebsten herunterspielen möchte und als erste Maßnahme Beruhigungstabletten vorschlägt, muss Rühl schließlich die Schule wechseln und rettet sich irgendwann in den Vorruhestand.

Das klingt wie eine typische Lolita-Geschichte, doch was hier geschildert wird, ist lediglich das erste Kapitel zu Harald Martensteins neuem Roman „Gefühlte Nähe“. Der Autor ist den meisten wohl eher als Journalist bekannt. In der ZEIT veröffentlichte er seine bissige, ironische Kolumnen unter dem Titel „Lebenszeichen“, für die er 2008 mit dem Henri-Nannen-Preis in der Kategorie Humor ausgezeichnet wurde.

„Dies ist kein komischer Roman“, so der Autor angesichts eines Vorwurfs aus dem Publikum, er würde sich über die tragische Liaison eines Lehrers mit einer Schülerin lustig machen. Als reiner Beobachter sieht er sich und möchte auch keine Interpretationen seiner Geschichten geben. Mit „Gefühlte Nähe“ hat Martenstein eine Art moderne Liebesbiografie geschaffen, die von Menschen erzählt, die ihr Leben lang auf der Suche – nach der wahren Liebe vielleicht – sind.

Der Clou an diesem Roman ist, dass jedes Kapitel in einer in sich abgeschlossenen Novellenform dargereicht wird – und doch am Ende alle Geschichten aufeinander aufbauen und zusammengehören. Rühl ist demnach nur einer von vielen Nebendarstellern, denn eigentlich geht es hier um die zunächst mysteriöse „N.“. „Gefühlte Nähe“ ist die Beschreibung ihres Liebeslebens: in 23 Kapiteln sind 23 Liebesgeschichten mit 23 verschiedenen Männern gefasst. Eine Bilanz der Lebensform „serielle Monogamie“ also, die den Leser mal deprimiert, mal erheitert. „Starke Gefühle und Revolutionen haben beide die gleichen Konsequenzen: Terror und Unglück“. Das sagt zumindest Rühl. Der erkältete Autor ließ im Gespräch nicht durchblicken, mit welchen Aussagen er sympathisiert und mit welchen nicht – aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache.

Harald Martenstein Gefühlte Nähe. Ein Roman in 23 Paarungen. C. Bertelsmann Verlag

ILB: “If you don’t understand the poem – feel it!”

Von Christiane Lötsch

Unter den 400 Veranstaltungen des Internationalen Literaturfestivals Berlin zeichnet sich eine ganz besonders durch babylonisches Sprachengewirr aus. Seit 2002 bringt die Slam!Revue die weltweit besten Slam Poeten auf die Bühne. Aus Australien, Ukraine, Russland, Tschechien, Polen, Österreich, Schweiz, USA und sogar Kanada kamen die diesjährigen Wortakrobaten und Wortakrobatinnen. Zehn Minuten hatte jede/r Künstler Zeit, um das Publikum von seiner Originalität zu überzeugen – das Applausometer ermittelte dank Lautstärke des Publikums die Siegerin: Emily Zoe Baker aus Australien.

Mit ihrem knallbunten Bühnenoutfit und ihren liebevollen Reimen über die ganz besondere Schönheit der Frauen - “When she talks, it looks like asif she was talking to god” -, über das erotische Nass der Vaginas - “There are always a lot of vaginas in my poems” - sowie über einen australischen Tennisspieler überzeugte sie das Publikum. Und das trotz hinkendem Fuß, den sie sich nach 28-stündiger Reise im Berliner Festivalbüro stauchte, als sie einer schönen Frau hinterschaute.

Babylonisch ging es bei den anderen Performances zu: Jan Jilek, “ein Tschech mit Pech”, verwob die tschechische, deutsche und englische Sprache zu einem wilden Mix über Karel Gott, Biene Maja und Soldat Schweijk; auch Irina Bandas gelang es, die ukrainische und deutsche Sprache geschickt zu verbinden: “I am suffering from a borderline nationality disorder” fasste sie ihren Sprachzustand zusammen.

Leider beherrschten nicht alle KünstlerInnen verschiedene Sprachen auf diesem Niveau. Anna Russ aus Russland (das sei ihr wahrer Nachname, wie sie sogleich sagte) rappte und schrie über die Kassettenmarke DDK und darüber, wie man Drogen auf Moskower U-Bahn-Stationen besorgen kann – leider nur in Russisch. Die Beiträge, die sie extra für das Berliner Publikum auf englisch und deutsch vorbereitet hatte, bewiesen längst nicht soviel Einfallsreichtum und Durchschlagkraft. Auch Marta Marciniak aus Polen, die mit 20 Jahren jüngste Teilnehmerin, überzeugte das Publikum paradoxerweise erst, als sie in ihrer Muttersprache performte.

Eine ganz andere Art der Slam Poetry präsentierten Elsa Fitzgerald & Ribi Rimini. Mit live Bass unterlegt, entsponnen sie eine Geschichte über “ungleiche Paare, Tiere und Integration”, in der Blümli, die depressive Kuh, eine moldawische Ex-Prostituierte, die einen Schweizer Bauer heiraten möchte und Radoslav, die Riesendogge, eine wichtige Rolle spielten- das alles in einer erfundenen Sprache, “die so klingt wie moldawisch”.

Samian aus Québec/Kanada rappte wohl in der exotischsten Sprache, die in der Slam!Revue vertreten war. Algonkin heißt die Sprache seiner indianischen Vorfahren, an der das europäische Ohr zwangläufig scheitert. Zum Ausgleich rappte er ganz klassisch in Französisch über die Heimat seiner Familie, “ravagé par l’homme blanc”.

Ausschließlich in Deutsch jodelte, beatboxte, lautmalte und schrie Temye Tesfu über die Spießigkeit der Bayern und Schwaben, der man neuerdings auch in Berlin nicht entkommen kann. “Satan! Warum hast Du Neu-Berlin erschaffen? – Ah gäh, aus Jux und Dollerei!” Unnötig zu sagen, das Satan mit bayrischem Akzent antwortet…

Weitere Slam Veranstaltungen während des Internationalen Literaturfestivals : Samstag, 18. September 2010, 20 Uhr, Baxpax Downton Hostel: “Eine auf’s Dach – Slam ganz oben” Montag, 20. September 2010, 21 Uhr, Panomrama Bar im Berghain: “Fate by the throat” mit Carlos Andrés Goméz (New York)

http://www.berliner-literarische-aktion.de/projekte/slamrevue

ILB: Internationales Literaturfestival Berlin - cafebabel bloggt!

Mittlerweile im zehnten Jahr seines Bestehens präsentiert das Internationale Literaturfestival Berlin auch in diesem Jahr wieder Prosa und Lyrik aus aller Welt. cafebabel.com ist natürlich dabei und in unserem Berlin-Blog informieren wir Euch über interessante Neuentedeckungen der literarischen Szene, spannende Debatten über Politik und Kultur sowie alles andere Wissenswerte rund um das Festival.

Der Fokus des ILB liegt dieses Jahr auf Osteuropa - ein Thema das auch cafebabel.com in seinem "Balkanjahr" sehr am Herzen liegt.

Ein Highlight ist definitiv die internationale SLAM!-Revue, in der Slammer aus allen Teilen der Erde beweisen, dass auch ohne explizite Sprachkenntnisse Poesie vermittelt werden kann.

Und es gibt auch noch einen Guiness-Rekord-verdächtigen Programmpunkt: zum Weltfriedenstag am 21. September lesen Autoren aus der ganzen Welt in einer 24-stündigen Online-Lesung nacheinander aus ihren Werken.

Infos über das Gesamtprogramm unter

www.literaturfestival.com

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