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  <title>Babel Berlin auf Deutsch - Veranstaltungen</title>
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  <description>Die deutsche Hauptstadt im Herzen Europas.</description>
  <language>de</language>
  <pubDate>Sun, 27 Jul 2008 11:52:25 +02:00</pubDate>
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    <title>Europa in Bildern</title>
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    <pubDate>Tue, 18 Mar 2008 09:51:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Jeko</dc:creator>
        <category>Veranstaltungen</category>
            
    <description>    &lt;h5&gt;&lt;strong&gt;„Die Europäische Union hat keine konkrete Grundlage. Sie ist nichts weiter als ein politisches Gebilde, das von elitären Bürokraten regiert wird (die uns nebenbei auch noch die Souveränität wegnehmen).” Soweit ungefähr das Urteil des durchschnittlichen Euroskeptikers. Die Stiftung Alinari aus Florenz, die seit 1852 alle Arten von Fotografie sammelt, will ihn vom Gegenteil überzeugen. Ihre Ausstellung „Europa in Bildern – L’Europa delle immagini” unter der Schirmherrschaft der italienischen Republik und der Europäischen Kommission versucht zu zeigen, dass Europa auf einer großen Zahl verschiedener Kulturen basiert, alle verbunden durch gemeinsame Werte und mit einer gemeinsamen Zukunft. Als Zeugen führen sie 150 Jahre europäische Fotografie an.&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;
&lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Von Sergio Marx &lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Der erste Teil der Ausstellung besteht aus „Visitenkarten” der 27 Staaten der Europäischen Union. Je vier Fotos sollen die Geschichte und die Kultur eines Landes symbolisieren. Die Bilder, ausgewählt von der jeweiligen Botschaft, zeigen zum Beispiel den Fall der Berliner Mauer, den spanischen König nach dem Tod Francos oder eine Schule der dritten französischen Republik. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem täglichen Leben. Dort sieht man zum Beispiel entspannte Spaziergänger beim Eisessen oder ein klassisches Konzert. Im starken Kontrast dazu erinnert ein lebloser Körper an einem Mittelmeerstrand an die hässlichen Gesichter der Realität, hier das tragische Ende eines gefährlichen Einwanderungsversuches.&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left; width: 195px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://berlin.cafebabel.com/public/berlin/img/originals/woolf.JPG&quot;&gt;
&lt;img style=&quot;margin-bottom: 1em; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://berlin.cafebabel.com/public/berlin/img/woolf_klein.JPG&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style=&quot;font-size: 0.8em; width: 175px;&quot;&gt;
Kennen Sie diese Frau? George Charles Beresford, Virginia Woolf, 1902
© Ullstein Bild–Garanger Collection
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Besucher kann sich daneben auch in originellen Landschaftsaufnahmen, Bildern von Schauspielern, Intellektuellen oder sonstigen Berühmtheiten verlieren. Die Künstler, von denen die Fotografien stammen, reichen von Eugène Atget bis Brassai, von Henri Cartier Bresson zu Gustave Le Gray oder August Sander. Die Präsentation ist sehr gelungen und ist vor allem wegen der Assoziationen interessant, die sie produziert: Ein Bild von Griechischen Ruinen hängt beispielsweise gleich neben einem Foto von Pablo Picassos „Guernica”. Beide Ruinen trennen Jahrtausende, aber sie gehören doch gleichermaßen zum kollektiven europäischen Gedächtnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Entscheidung allerdings, die Fotos nur mit ihrem Titel und dem Namen des Künstlers zu versehen, ohne Hinweise auf die Biographie des Portraitierten oder den Kontext des fotografierten Ereignisses, sorgt zwar einerseits für unterschiedliche Assoziationen und Gefühle bei verschiedenen Besuchern, lässt sie aber manchmal auch ratlos zurück. Kennt wirklich jeder die englische Schriftstellerin Virginia Woolf oder die Geschichte der Europäischen Integration gut genug, um zu erkennen, wer sich hinter vier Männern beim Unterschreiben eines Vertrages verbirgt? Immerhin hatte Berlins Parlamentspräsident Walter Momper zur Eröffnung der Ausstellung besonders den pädagogischen Charakter der Ausstellung hervorgehoben. Ohne Kontext erfüllt die Ausstellung diesen Anspruch nicht ganz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wo sind Norwegen und die Ukraine?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr noch: Warum musste man die „Visitenkarten” auf die 27 Mitgliedsstaaten der EU beschränken? Damit geht doch die Vorstellung einher, dass die nationalen Kulturen überhaupt erst in der Europäischen Union eine europäische Dimension haben. Es scheint, als würde Europa vor den Toren der EU aufhören. Wäre die Ausstellung 2006 zu sehen gewesen, hätten Rumänien und Bulgarien noch nicht dazugehört, obwohl sie natürlich auch schon damals Teil der geistigen Gemeinschaft Europa waren. Und wo sind Norwegen, die Schweiz, Kroatien, die Ukraine und, ohne den Rahmen des Artikel sprengen zu wollen, die Türkei?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letztlich verlieren die Bilder selbst aber nichts von ihrem Charme. Falls man also gerade in Kreuzberg unterwegs ist und nichts vorhat, ist ein Abstecher in das Willy-Brandt-Haus durchaus zu empfehlen. Die Ausstellung ist kostenlos, und man kann im gleichen Gebäude noch die Picasso-Ausstellung besuchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, (U-Bhf. Hallesches Tor) Bis zum 30. März, dienstags bis sonntags, 12 bis 18 Uhr. Eintritt frei, Ausweis erforderlich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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    <title>Lernen mit Orangen</title>
    <link>http://berlin.cafebabel.com/de/post/2008/02/14/Lernen-mit-Orangen</link>
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    <pubDate>Thu, 14 Feb 2008 20:47:00 +01:00</pubDate>
    <dc:creator>Jeko</dc:creator>
        <category>Veranstaltungen</category>
            
    <description>    &lt;!--CODE FUER DEN EINSTIEGSTEXT FUER ARTIKEL IM BERLIN-BLOG. VOR DEM EINFUEGEN DEN LINK ZUM LOGO, DEN TEXT UND DEN AUTORENNAMEN ENTSPRECHEND ANPASSEN (SIEHE ERKLAERUNGEN UNTEN). DANACH DEN GESAMTEN INHALT DIESER DATEI IN DER &quot;SOURCE&quot;-ANSICHT AN DEN BEGINN DES ARTIKELS KOPIEREN, VOR ALLES ANDERE! (DIESE KOMMENTARE WERDEN SPAETER NICHT ANGEZEIGT UND KOENNEN MITKOPIERT WERDEN). BITTE NICHTS AN DER DATEI VERAENDERN AUSSER DORT, WO ES ANGEGEBEN IST!--&gt;
&lt;div style=&quot;float: left; margin-right: 20px;&quot;&gt;&lt;p style=&quot;font-size: 0.9em;&quot;&gt;&lt;strong&gt;
Robert-Bosch-Stiftung, 1. Stock, Plenarsaal. 35 Nachwuchsjournalisten aus elf Ländern kamen hier zusammen. Vom 17. bis 20. Januar wurden sie während der 2. Berliner Babel Akademie von hier aus in Bewegung gebracht. Reportage-Workshop im 3. Stock, Schreibwerkstatt im 4. Stock, Veranstaltungen in ganz Berlin. Vom Weg kam aber niemand ab. Im Gegenteil: Der Weg in den Journalismus sollte mit Tipps von Medienprofis gefestigt werden.
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
„Journalismus ist eben auch Handwerk“, sagte Georg Baltissen von der „tageszeitung“ (taz) aus Berlin. Und Handwerk lässt sich lernen. Neben Baltissen, der in seinem Workshop die Textsorten „Reportage“ und „Kommentar“ behandelte, vermittelten auch weitere Dozenten ihr Wissen: Meike Dülffer von der europäischen Presseschau im Internet „eurotopics“, Andreas Metz vom Journalistennetzwerk „N-ost“, Inga Majer von „United Visions“ sowie die „tageszeitung“ (taz)-Journalisten Barbara Oertel, Thomas Eyerich und William Totok.
&lt;/p&gt;
&lt;!--CODE FUER BILDER IM BERLIN-BLOG. ZUM EINFUEGEN EINES BILDES DIE ENTSPRECHENDEN LINKS IN DIESES DOKUMENT EINFUEGEN (SIEHE ERKLAERUNGEN UNTEN). DANACH DEN GESAMTEN INHALT DIESER DATEI IN DER &quot;SOURCE&quot;-ANSICHT AN DIE ENTSPRECHENDE STELLE IM ARTIKEL KOPIEREN (DIESE KOMMENTARE WERDEN SPAETER NICHT ANGEZEIGT UND KOENNEN MITKOPIERT WERDEN). BITTE NICHTS AN DER DATEI VERAENDERN AUSSER DORT, WO ES ANGEGEBEN IST!--&gt;
&lt;!--IN DER UNTEREN (UEBERNAECHSTEN) ZEILE DEN LINK ZUM ORIGINAL-BILD BZW. DEM GROSSEN BILD EINFUEGEN. --&gt;
&lt;div style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left; width: 195px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://berlin.cafebabel.com/public/berlin/img/Participantspicture.jpg&quot;&gt;&lt;!--IN DER UNTEREN (UEBERNAECHSTEN) ZEILE DEN LINK ZUM KLEINEN BILD EINFUEGEN. VORGEGEBENE GROEßE: 175X120 PIXEL--&gt;
&lt;img style=&quot;margin-bottom: 1em; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://berlin.cafebabel.com/public/berlin/img/Participantspicture.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style=&quot;font-size: 0.8em; width: 175px;&quot;&gt;
&lt;!--HIER DIE BILDUNTERSCHRIFT EINFUEGEN. ACHTUNG BEI UMLAUTEN UND SONDERZEICHEN: DIESE MUESSEN IN DER &quot;VISUAL&quot;-ANSICHT NOCH EINMAL MANUELL EINGEGEBEN BZW. ERSETZT WERDEN, SONST WERDEN SIE NICHT RICHTIG ANGEZEIGT! --&gt;Feilten in Berlin zwei Tage lang an ihrem Können: 35 Nachwuchs-Journalisten aus ganz Europa.
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;
Für manche Einblicke mussten die Teilnehmer größere Distanzen als nur ein paar Stockwerke überwinden. Der polnische Botschafter Marek Prawda empfing sie im äußersten Westen Berlins, im Stadtteil Grunewald. Die weite Anreise belohnte er mit seiner Offenheit. Zu Zeiten der Kaczynski-Brüder hätten ihm die Türen in Berlin offengestanden, weil Polen ständig im Fokus der Öffentlichkeit war. Dafür habe seine Arbeit allerdings mehr aus Schadensbegrenzung bestanden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nicht nur der polnische Botschafter machte sein Land mit den Journalisten bekannt. Auch untereinander lernten sie sich und ihre Länder besser kennen. „Die Akademie hat meinen internationalen Freundeskreis erweitert“, zog Stephanie Lehner aus Österreich ihr persönliches Fazit. Sie wird bald eine Teilnehmerin aus Brno besuchen. Gemeinsames Tanzen und Trinken, zum Beispiel im Restaurant „Hell oder Dunkel“ oder im „Roten Salon“ machten den internationalen Kontakt einfacher. Damit wurde auch eines der Ziele von „Jugend für Europa“ erfüllt: Den Austausch unter jungen Europäern zu fördern. Mit den Mitteln der deutschen Agentur für das EU-Programm „Jugend in Aktion“ wurde die Akademie finanziert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Selbst noch nach dem Ende der Akademie machen sich zwei Teilnehmer auf ihren Weg: Christiane Lötsch aus Berlin und Pim de Kuijer aus Brüssel gewannen den Journalisten-Wettbewerb, zu dem 27 Artikel eingereicht wurden. Der Preis ist ein Recherchekostenzuschuss. Christiane wird in Lodz die Filmhochschule porträtieren, die auch schon Roman Polanski besuchte. Pim berichtet über die Abstimmung zur Unabhängigkeit des Kosovo. Beide Artikel werden demnächst auf Café Babel erscheinen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ob Pim dabei auch über Orangen schreiben wird? „Ich wusste nicht, dass Orangen so inspirierend sein können“, sagte er nach der Schreibwerkstatt mit Andreas Metz. Metz platzierte mehrere Orangen auf seinem Tisch. Dann war die Kreativität der Nachwuchsjournalisten gefragt. Das schult die Schreibe - auch wenn Orangen im Berufsalltag eine eher untergeordnete Rolle spielen.
&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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