Das geheime Herz Berlins
von Stefano Lippiello
Es gärt in Berlin. Die letzte Ausstellung, die neuesten Kunstwerke, geile Klubs und alternative Kneipen - alles was man sucht, kann man hier erleben. Doch eine geheime Strömung, die mit Indien zu tun hat, hat sich breit gemacht - Yoga hat hier starke Wurzeln gepflanzt.
Die Verbreitung dieser orientalische Disziplin in die deutsche Hauptstadt kann man gut bei einem Spaziergang durch Berlin erkennen: viele Yoga-Studios und Schulen als auch Plakate mit Anzeigen für Yogakurse, die neugierig machen, sind zu sehen.
Im Laufe der Jahre ist die Zahl der Yogaschulen gestiegen: 150 Ende der 90-er, 200 sind es aktuell und diese Anzahl wird gewiss noch steigen, weil immer mehr Leute jedes Jahr die Ausbildung für Lehrer besuchen.
Hinter der renommierten und wahrscheinlich mehr kommerziellen Szene, die ein sehr vielfältiges Kursangebot anbietet, gibt es eine riesige Anzahl von privaten Lehrern und wenig bekannten Schulen, die ebenfalls einen guten Ruf unter den Begeisterten haben. Ein gutes Beispiel ist Yogi Narendra Jain, der in Charlottenburg unterrichtet und mit seinen 40 Jahren Erfahrung in Berlin der älteste ist.
Einerseits sind viele Yogaschulen mehr als nur profane Fitnessstudios, die sich durch Gesundheitsprogramme kennzeichnen, anderseits haben die anderen eine ausgeprägte spirituelle Richtung und stützen sich mehr auf Meditationstechniken, um „sich ständig und bewusst auf die Göttlichkeit zuzubewegen“, wie das Ziel des Yoga in Bhagavad Gita, das Hauptwerk nach Mahatma Ghandi, lautet.

In Berlin findet auch das größte Yoga-Festival Europas statt. Das Festival wurde dieses Jahr zum 10. Mal organisiert: 5000 Besucher wurden gezählt.
Das Festival hat im Laufe der Jahre eine internationale Bedeutung gewonnen und zieht Besucher aus ganz Europa an. Unter den Zelten und auf dem Markt konnte man junge Leute Englisch oder Französisch sprechen hören. Das sind die Erfolgsformeln des Festivals, das einen guten Überblick über die komplexe Disziplin Yoga, der sich in vielen verschiedenen Art und Weise trennt, anbietet.
Während des Festivals halten sowohl internationale renommierte Meister als auch viele Lehrer der Schulen in Berlin ihre Seminare. Unter ihnen gibt es den hundertjährigen Yogi Swami Yogananda, der alle Teilnehmer mit seinen beweglichen Bewegungen erstaunt, und der lehrt, das Sonnenlicht zusammen mit der Luft direkt einzuatmen.
Dort ist es auch möglich, Lehrer der verdischen Astrologie und Lehrer der heiligen Tänze, wie die islamische mystische Sufis, zu finden. Meditationen, die auf die Anwendung des Gongs basieren - bei den Teilnehmern des Festivals sehr beliebt - und von Nanak Dev Singh Khalsa, Master in Europa seit 1986, ausgeführt.
Ein geheimes Herz pulsiert in Berlin.

Sapta Chakra. Aus einem Yoga-Manuskript, 1899.
(c) 1: http://www.yogaartandscience.com 2: flickr/myyogaonline 3: lizenzfrei
Es gärt in Berlin. Die letzte Ausstellung, die neuesten Kunstwerke, geile Klubs und alternative Kneipen - alles was man sucht, kann man hier erleben. Doch eine geheime Strömung, die mit Indien zu tun hat, hat sich breit gemacht - Yoga hat hier starke Wurzeln gepflanzt.Die Verbreitung dieser orientalische Disziplin in die deutsche Hauptstadt kann man gut bei einem Spaziergang durch Berlin erkennen: viele Yoga-Studios und Schulen als auch Plakate mit Anzeigen für Yogakurse, die neugierig machen, sind zu sehen.
Im Laufe der Jahre ist die Zahl der Yogaschulen gestiegen: 150 Ende der 90-er, 200 sind es aktuell und diese Anzahl wird gewiss noch steigen, weil immer mehr Leute jedes Jahr die Ausbildung für Lehrer besuchen.
Hinter der renommierten und wahrscheinlich mehr kommerziellen Szene, die ein sehr vielfältiges Kursangebot anbietet, gibt es eine riesige Anzahl von privaten Lehrern und wenig bekannten Schulen, die ebenfalls einen guten Ruf unter den Begeisterten haben. Ein gutes Beispiel ist Yogi Narendra Jain, der in Charlottenburg unterrichtet und mit seinen 40 Jahren Erfahrung in Berlin der älteste ist.
Einerseits sind viele Yogaschulen mehr als nur profane Fitnessstudios, die sich durch Gesundheitsprogramme kennzeichnen, anderseits haben die anderen eine ausgeprägte spirituelle Richtung und stützen sich mehr auf Meditationstechniken, um „sich ständig und bewusst auf die Göttlichkeit zuzubewegen“, wie das Ziel des Yoga in Bhagavad Gita, das Hauptwerk nach Mahatma Ghandi, lautet.

In Berlin findet auch das größte Yoga-Festival Europas statt. Das Festival wurde dieses Jahr zum 10. Mal organisiert: 5000 Besucher wurden gezählt.
Das Festival hat im Laufe der Jahre eine internationale Bedeutung gewonnen und zieht Besucher aus ganz Europa an. Unter den Zelten und auf dem Markt konnte man junge Leute Englisch oder Französisch sprechen hören. Das sind die Erfolgsformeln des Festivals, das einen guten Überblick über die komplexe Disziplin Yoga, der sich in vielen verschiedenen Art und Weise trennt, anbietet.
Während des Festivals halten sowohl internationale renommierte Meister als auch viele Lehrer der Schulen in Berlin ihre Seminare. Unter ihnen gibt es den hundertjährigen Yogi Swami Yogananda, der alle Teilnehmer mit seinen beweglichen Bewegungen erstaunt, und der lehrt, das Sonnenlicht zusammen mit der Luft direkt einzuatmen.
Dort ist es auch möglich, Lehrer der verdischen Astrologie und Lehrer der heiligen Tänze, wie die islamische mystische Sufis, zu finden. Meditationen, die auf die Anwendung des Gongs basieren - bei den Teilnehmern des Festivals sehr beliebt - und von Nanak Dev Singh Khalsa, Master in Europa seit 1986, ausgeführt.
Ein geheimes Herz pulsiert in Berlin.

Sapta Chakra. Aus einem Yoga-Manuskript, 1899.
(c) 1: http://www.yogaartandscience.com 2: flickr/myyogaonline 3: lizenzfrei





Letzte Kommentare